• Die Regnitz fliesst mitten durch den historischen Stadtkern.
  • An den Stauwehren bilden sich regelrechte Wildwasser, die auch von Kanuten gern genutzt werden.
  • Besonders romantisch sind die Häuser am Fluss.
  • Natürlich gibt es viele Brücken, und es ist schon erfurchteinflössend, wenn man beim Darüberlaufen daran denkt, dass sie bereits seit 500 Jahren oder mehr existieren.
  • Manche der Gebäude stehen entweder komplett im Wasser oder sind teilweise darüber gebaut.
  • Leider sind die meisten keine Wohnhäuser, sondern beherbergen Behörden. Es dürfte sehr romantisch sein, direkt über dem Wasser einen Balkon zu haben...
  • Das alte Rathaus, das ins Wasser gebaut wurde, da sich der Adel, der im Berggebiet lebte und die Bürger in der Stadt nicht einigen konnten, wer das Gebäude bekommen soll. Also baute man es zwischen beide Gebiete Mitten in die Regnitz.
  • Überall, wo man hinkommt, ist alles ist liebevoll restauriert. In manchen Strassen müsste man nur die modernen Strassenschilder entfernen und man könnte jederzeit mittelalterliche Szenen filmen.
  • So sieht es nicht auf alt getrimmt aus.
  • Seit 1993 gehört die Altstadt von Bamberg zum Weltkulturerbe.
  • Hier wurde richtig gemacht, was in anderen Städten vergessen wurde. Denn nicht nur die alten Hier wurde richtig gemacht, was in anderen Städten vergessen wurde. Denn nicht nur die alten Gebäude, sondern die gesamte Straßenszenerie wurde wiederhergestellt. Lediglich moderne Fahrbahnmarkierungen und Strassenschilder erinnern an die neue Zeit.
  • So findet man moderne Objekte nur, wo es unvermeidbar war. Autos wirken wie Fremdkörper im Gesamtbild. Die sind aber aus der Innenstadt mit einem Trick verbannt: Nur in der Peripherie gibt es Tankstellen. Ausserdem darf man nirgendwo parken. Gemein.
  • Trotzdem schafft man es leicht, mit dem Photoapparat Perspektiven zu finden, auf denen nichts Störendes erscheint. Eine schöne Mischung: Altes mit Modernem verknüpft, ohne altbacken zu sein, aber auch ohne die Kultur von hunderten Jahren zu zerstören.
  • Auffällig an der Stadt sind nicht nur die Gebäude, sondern auch die vielen Studenten, die besonders der Kneipenkultur Farbe verleihen. Bamberg ist also auch für junge Leute interessant, man möge hier nicht nur gutsituierte Rentner auf Entdeckungsreise erwarten.
  • Nicht vergessen zu erwähnen darf man eine Bier-Spezialität. Das Original Schlenkerla Rauchbier wird im Herzen vom Bamberg seit 1678 von der Hausbrauerei Heller streng nach dem Reinheitsgebot von 1516 hergestellt.
  • Dabei wird über Rauch getrocknete Braugerste (Grünmalz) verwendet. Der starke Rauchgeschmack ist nicht jedermanns Sache, außerdem bekommt man bereits nach drei Flaschen einen furchtbaren Kater und bereut das auf ewig, aber das Gasthaus in der Dominikanerstraße (Bild rechts) ist einen Besuch wert. Man kann dort zur selbst mitgebrachten Brotzeit sein Schlenkerla trinken. Sogar Geschirr stellt der Wirt. Wer nichts mitbringen kann, kein Problem, Hax'n, Tellerfleisch, für alles ist gesorgt.
  • Und zu guter Letzt ein wunderbar mit Efeu bewachsenes Schild eines Kunsthändlers in Geyerswörth.

Kamera: LOMO LC-A und Lomo Action Sampler